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18.07.2020, 11:41 Uhr
Kreistagsfraktionen von SPD und CDU zu den Plänen der Kreissparkasse: „Win-Win-Situation für alle Beteiligten“
Zentralisierung von Verwaltungsbereichen, Entstehung zusätzlicher Handels- und Dienstleistungsflächen sowie modernes Medienzentrum geplant.
Von einem wichtigen Impuls für die Kreis- und Barbarossastadt Gelnhausen, aber auch die Region, sprechen die Kreistagsfraktionen von SPD und CDU im Hinblick auf die Projektierung und Entwicklung der früheren JOH-Immobilie durch die Kreissparkasse Gelnhausen. „Die Zusammenführung von derzeit ausgelagerten Verwaltungsbereichen des Main-Kinzig-Kreises, die Umsetzung von Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen sowie die gemeinsame Entwicklung eines modernen Medienzentrums mit der Stadt ist eine wichtige Weichenstellung für die Kreis- und Stadtentwicklung und wird deshalb von uns ausdrücklich unterstützt“, so die Fraktionsvorsitzenden Klaus Schejna (SPD) und Michael Reul (CDU) in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Michael Reul, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag
Aus Sicht von CDU und SPD sei es wichtig gewesen, dass die Stadt Gelnhausen und deren Gremien das klare Signal in Richtung Kreissparkasse gesendet haben, das Projekt auch umzusetzen und voranzubringen. „Die Projektierung und Entwicklung durch die Kreissparkasse ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Für den Main-Kinzig-Kreis, da die derzeitige Zersiedelung der Verwaltung über das Stadtgebiet in Gelnhausen unbefriedigend ist und ein zweiter zentraler Standort neben dem Main-Kinzig-Forum natürlich Synergieeffekte ermöglicht und die zentrale Lage mit guter ÖPNV Anbindung auch einen Mehrwert für den Bürger bedeutet. Für die Stadt Gelnhausen, weil zusätzliche Handels-, Dienstleistungs- und Gastronomieflächen entwickelt werden und eine zusätzliche Frequenz in die Innenstadt geholt wird“, führen Klaus Schejna und Michael Reul weiter aus.

Die Umwandlung und Revitalisierung von alten Kaufhausflächen sei für Städte eine wahre Herkulessaufgabe. „Dafür gibt es keinen Masterplan. Wichtig ist ein Zusammenspiel aller Akteure und das Ziehen an einem Strang, um eine solche Kraftanstrengung zu meistern. Genau das wird jetzt mit den derzeitigen Planungen durch die Kreissparkasse verfolgt“, zeigen sich Michael Reul und Klaus Schejna optimistisch.

Der Schwerpunkt der Planungen der Kreissparkasse im Bereich des Erdgeschosses liegt auf dem Bereich Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung. Hier sind derzeit insgesamt 3.200 Quadratmeter vorgesehen. Sollten sich im Zuge der Projektierung und Mieterakquise weitere Interessenten für den Bereich Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung auftun, so können diese in der Planung der Kreissparkasse noch berücksichtigt werden. Im Zuge einer weiteren Zentralisierung legt der Main-Kinzig-Kreis bislang über das Stadtgebiet von Gelnhausen verteilte Ämter, Gesellschaften und Verwaltungsflächen in Teilen zusammen. Dabei wird es sich sowohl um Bereiche der Kernverwaltung als auch um kreiseigene Gesellschaften handeln. Im Zuge der Projektierung wird dies noch durch den Kreis konkretisiert. Zudem werden dadurch weitere Flächenbedarfe des Landkreises gedeckt. Einen entsprechenden Grundsatzbeschluss dazu hat der Kreisausschuss bereits im Mai gefasst. Für die Kreistagsfraktionen von SPD und CDU ist es von großer Bedeutung, dass hierfür Parkplätze in ausreichender Menge geschaffen werden. In einem gemeinsamen Projekt zwischen der Kreissparkasse, dem Main-Kinzig-Kreis und der Stadt Gelnhausen könnte zudem ein modernes Medienzentrum entstehen. Dazu sollten die Bibliothek der Beruflichen Schulen, die Grimmelshausen-Bibliothek der Stadt Gelnhausen und das Medienzentrum der Bildungspartner zu einem gemeinsamen Medienzentrum zusammengeführt werden. Dieses Medienzentrum kann dann auch den benachbarten und immer weiter wachsenden Beruflichen Schulen als zusätzliche Lernfläche dienen. Das Medienzentrum könnte allen Bürgerinnen und Bürgern des Main-Kinzig-Kreises offen stehen. In die Planung für das Medienzentrum wird derzeit eingestiegen.

Die Fraktionsspitzen von SPD und CDU begrüßen die Positionierung der Christ- und Sozialdemokraten in der Barbarossastadt: „Es ist wichtig. Dass ein solch wichtiges Projekt durch die beiden größten Fraktionen vor Ort getragen und unterstützt wird.“ Dass genau das in Gelnhausen der Fall ist, machen die örtlichen Fraktionsvorsitzenden Ewald Desch (SPD) und Christian Litzinger (CDU) deutlich: „Das Projekt ist für uns eine große Chance, um von dort ausgehend weitere Impulse für die Innenstadt zu setzen. Wir hoffen sehr, dass die Planungen weiterhin zügig vorangebracht werden und das Projekt in die Umsetzung geht.“ SPD und CDU werden das Projekt weiterhin konstruktiv begleiten.
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